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Private Schildkrötenhilfe

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Eine kleine Vorgeschichte
Meine Liebe zu Schildkröten entstand 1984-als ich aus einer Laune heraus (auch ich habe mal so angefangen)
zwei "Trachemys scripta elegans" in einem kleinen Zoogeschäft kaufte.
Von nichts Ahnung und nur meinem Gefühl folgend,konnte ich den beiden in den folgenden Jahren
ein recht angenehmes Leben bieten.
"Sommerbehausung" der Schmuckschildkröten 1985

Heute finde ich selbst das etwas befremdlich-aber so war der Anfang .
Das Schildkrötenfieber war komplett ausgebrochen und so entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit das,
was ich heute immer noch tue :
Abgabetieren ein neues zuhause geben.
Im Gegensatz zu heute, habe ich damals noch sehr viel Geld in diversen Zoogeschäften gelassen, um Tiere "freizukaufen".
Hier ein paar Bilder von einigen Tieren,von denen noch Fotos existieren:





Wenn ich mir heute überlege welch exotische Tiere in den 80. Jahren noch in jedem zweiten kleinen Laden zu bekommen waren,
wird mir ganz anders.
An dieser Stelle will ich nicht verheimlichen,dass ich -zum Teil durch den Mangel an Literatur-
zum Teil durch die Begrenztheit und Überschätzung meiner eigenen Möglichkeiten,so manches Tier tot gepflegt habe 
"Gut gemeint " ist eben nicht immer "gut gemacht"
Das ist zum Glück fast 25 Jahre her , ich war immer bereit meine Haltungsbedingungen neu zu überdenken und habe bis heute
viel dazu gelernt-fertig bin ich nicht !
Außerdem genießen wir ja heute den Vorteil des Internets,wo nur Begriffe eingeben werden müssen und wir überschüttet werden mit Infos.
Was wäre das damals schön gewesen --und was wäre es schön,wenn es heute dann auch so manch einer nutzen würde.........
Die Liebe zu den Tieren hat mich nie mehr losgelassen und zum Glück weiß ich heute vieles besser.
Bis auf einige Wunschtiere konzentriert sich meine Haltung auch heute wieder (es hat auch in meinem Leben
ein paar Jahre ohne Schildkröten gegeben) auf Abgabetiere.
Ich betreibe eine kleine private Schildkrötenhilfe , biete bei mir im Umkreis durch Zeitungsanzeigen, Aushänge,Verteilen von Visietenkarten
und durch (manchmal aufgezwängte-aber dann oft erquickliche) Gespräche, verstärkt kostenlose Hilfe und Beratung an,
und nehme hin und wieder Tiere auf.
Da ich dieses kleine "Unterfangen" alleine-bzw mit der Hilfe meiner Familie stämme,kann die Aufnahme nur im Rahmen
meiner eigenen Kapazitäten erfolgen. Dies bezieht sich in erster Linie auf Quarantäneplätze-aber auch darauf,
dass die Tiere später in die bestehende Gruppe integrierbar sein müssen.
Das bedeutet,dass es bei einer Anfrage auch mal eine Absage geben kann.

An jeder mir möglichen Ecke versuche ich auf den Mißstand,in dem die meisten Tiere heute leider immer noch gehalten werden,
aufmerksam zu machen und wenn gewünscht,zu helfen.
Aufklärung ist meines Erachtens der Schlüssel zum Erfolg und weitere Projekte,die ich mir sehr gut vorstellen kann,sind Infostände
in Tierparks und Zoos-bzw Besuche in Kindergärten und Grundschulen.
Ich bin immer für gute Ideen zu haben-vielleicht hat ja jemand Lust,sich mir anzuschließen.
So-und zum Schluss-meine Wenigkeit

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